So, was wir ja eigentlich in New York im original Guggenheimmuseum hätten sehen sollen, habe ich heute in Bonn gesehen. Wobei ich mir sehr sicher bin, dass die Sammlung in der großartigen Architektur des Guggenheimmuseums besser gewirkt hätte als in der Kunsthalle, die doch weit weniger spektakulär wirkt. Ganz früh um 8 saßen wir heute Morgen schon im Zug. Welch ein Glück! So waren wir bereits um kurz nach 9 in Bonn an der KAH. Dank schon vorhandener Eintrittskarten mussten wir dann auch nicht lange warten und konnten direkt in Richtung Ausstellung starten
die wir ehrlich gesagt nicht so ohne weiteres entdeckt haben... hätte uns ja auch mal jemand sagen können, dass wir dafür über den Hof müssen *drop*! Selbst um diese Uhrzeit herrschte schon ein ziemliches Geschiebe vor den einzelnen Werken. Doch wir ich bereits häufiger festgestellt habe, sind es immer die Werke der bekannteren Künstler, die den meisten Andrang haben... Kandinsky, Picasso, Monet, Manet und wie sie alle heißen. Je mehr man in Richtung Abstrakter Kunst davonschreitet, um so leerer sind die Räume. Spätestens beim Abstrakten Expressionismus herrsch gähnende Leere. Die meisten können eben doch mehr mit der Gegenständlichen Kunst anfangen. Letztendlich muss ich gestehen, dass ich die Ausstellung nicht wirklich spektakulär fand. Auch wenn es sich überheblich anhört, aber ich habe in letzter Zeit so viel Kunst der Moderne in den einzelnen Museen gesehen, dass ich es ein wenig satt habe... Davon abgesehen, dass die Guggenheimausstellung eher unbekannte Werke bekannter Künstler beherbergt. Trotzdem gab es auch hier Werke, die mich wieder einmal beeindruckt haben. Allen voran die Werke der Surrealisten, die zahlricht vertreten waren.
Yves Tanguy, der mich immer wieder dadurch fasziniert, dass sich seine Bilder einfach im Nichts zu verlieren scheinen.
Max Ernst, das überraschendste und beeindruckendste Werk und ein Anreiz sich näher mit dem Künstler zu beschäftigen.
Constantin Brancusi, von dem ich schon mehrere Werke gesehen habe, dieses mir jedoch besonders am Herzen liegt, da ich schon ein Referat darüber gehalten habe.
Dali war mit einem eher unbekannteren Frühwerk ebenfalls vertreten.
Um kurz nach 11 waren wir durch, einige Seherfahrungen reicher und heilfroh, als wir die riesige Schlange sahen, dass wir schon fertig waren!
Anschließend haben wir noch einen kleinen Stadtbummel durch Bonn gemacht, waren lecker essen und seit 15 Uhr bin ich schon wieder in Koblenz. So schnell kanns gehen, auf alle Fälle ein lustiger Ausflug. Wir sollten irgendwann auch mal das Ludwigmuseum in Köln stürmen!
inaspage - Mi, 3. Jan, 17:07 - in:
daily Illumination